Pokalfight mit Happy- End

Die Zuschauer bekamen gestern Abend 120 packende Minuten geboten, am Ende gewann die DJK verdient mit 4:3 nach Verlängerung gegen den SC Berod-Wahlrod. Auch der kurzfristige Ausfall von Kevin Reifenrath und Leon Ohrndorf hinderte unsere Mannschaft nicht daran druckvoll nach vorne zu spielen. Berod kam nur sehr selten in unsere Hälfte und versuchte es wenn überhaupt nur über lange Bälle. Die ersten Chancen boten sich dann für Lars Dietershagen und Janosch Schmallenbach. Friesenhagen blieb eigentlich in der gesamten 1. Halbzeit feldüberlegen. Das Spiel war geprägt von harten aber fairen Zweikämpfen, wobei die Gäste häufig jeden leichten Körperkontakt als böses Foul wähnten und mehr reklamierten als Fußball spielten. Ein Sonntagsschuss der Gäste in der 37. Minute brachte die Arena zum Schweigen. Benthaus nahm einen Klärungsversuch volley aus 30 Metern und ließ Kalle Gerth im Friesenhagener Kasten keine Chance. Unbeeindruckt versuchte Friesenhagen weiter das Heil in der Offensive. Das wurde dann auch in der 45. Minute belohnt als sich Janosch Schmallenbach über rechts sehr gut durchsetzte und aus vollem Lauf in die Mitte auf Lars Dietershagen passte, der verlängerte den Ball auf Johannes Schuh und der „Oldie“ vollendete diesen tollen Spielzug trocken.

Die kalte Dusche folgte allerdings in der 53. Minute als sich Spielertrainer Schäfer den Ball an der Torauslinie angelte. Durch einen technischen Fehler versprang ihm das Spielgerät und trudelte ca. einen halben Meter ins aus. Leider war dem Schiri die Sicht versperrt und unsere Spieler im „Abschaltmodus“, so dass Schäfer einfach ungehindert in den Sechzehner eindringen konnte und nur noch durch ein Foul zu stoppen war. Elfer und Tor zum 1:2 durch den gefoulten selbst. Spielertrainer Schäfer sagte nach dem Tor: „Hätte mich der Schiri gefragt, hätte ich es zugegeben!“ Wir werden Ihn dafür beim DFB für „Fairness Award der Amateure“ vorschlagen.

Als dann noch das 1:3 (65.) durch ein unglückliches Eigentor fiel, war der Einzug ins Halbfinale in weite Ferne gerückt. Doch im Pokal heißt es nur Hop oder Top:

so rannten die Mannen aus dem Wildenburger Land unermüdlich an. Der hochverdiente Anschlusstreffer fiel dann in der 84. Minute nach einem schönen Spielzug durch Janosch Schmallenbach. Die körperliche Präsenz der Friesenhagener war beeindruckend. Berod war platt und fiel allenfalls durch ständiges Lamentieren auf. Der viel umjubelte Ausgleich fiel dann in der 87. Minute durch Marcel „Niklas“ Müller, der aus 20 Metern unhaltbar draufhielt.

In der Verlängerung verteidigte Berod clever mit Mann und Maus. Spielerisch war das jetzt nicht mehr so ansehnlich aber immer wieder kam es zu gefährlichen Torraumszenen.

Nach Foul an Schmallenbach gab es in der 98. Minute Elfer aber Marcel Müller zielte zu genau und traf nur den Pfosten, so dass es zur Halbzeit der Verlängerung beim 3.3 blieb. Berod hatte im Gegensatz zu Friesenhagen keine Körner mehr. In der 110. Minute wurde Schmallenbach zum zweiten Mal im 16er gefoult und es gab den nächsten Strafstoß. Diesmal verwandelte der gefoulte selbst.

Danach brannte nichts mehr an, so dass am Ende der verdiente, aber vom Spielverlauf her etwas glückliche Halbfinaleizug perfekt gemacht wurde.

„Ein tolles Spiel von uns“ resümierte Trainer Maik Greb

„Aber jetzt heißt es, volle Konzentration auf Malberg, wo wir mit aller Macht die Tabellenführung verteidigen wollen“ lenkt Greb den Fokus auf die nächste Partie in der Meisterschaft.

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